Sprache - Musik - Bewegung

"Jedes Kind sollte seine Singstimme gefunden haben. Jedes Kind sollte sich selbst als Musikinstrument erfahren haben und mit einem Musikinstrument in  einen Dialog getreten sein.Jedes Kind sollte in den ersten sieben Jahren einen Rhythmus in den Füßen spüren können, ein Echo hören oder erzeugen, Lärm bis zur Schmerzgrenze erlebt haben. Jedes Kind sollte die Stille als einen Teil von Musik erfahren".

Für die Größe der Musik  mögen manche Kinder empfänglicher sein als andere. Aber wer weiß das vorher.  Daher ist es wichtig,  dass alle  Kinder einen Zugang zur Musik bekommen.

„Jeder Mensch ist mit der Erfahrung  von Rhythmus  geboren, dem Herzschlag der Mutter, und mit einem Musikinstrument, der Stimme.

Geboren mit allen Voraussetzungen für musikalische Entfaltung, wird vielen Kindern  der Zugang zu den Räumen der Klänge und der Stille nicht wirklich eröffnet.  Bei anderen Kindern werden in frühen Jahren die Sinne für die Musik aktiviert. Lebenslang werden sich ihre Lebensgeister aufrichten beim Musikhören, und wenn sie ihre inneren Bilder und Bewegungen in den Ausdruck von Stimme, Gesten und Musikinstrument übersetzen, geht uns das Herz auf“.
(Aus "Weltwissen der Siebenjährigen" von Donata Elschenbroich)

 

 

 

Musik, Rhythmus, Bewegung, Klangerzeugung und Improvisation sind neben der Schulung der musikalischen Kernsinne die  wichtigen Säulen für eine Bildung durch Musik.

Jeder Pädagoge und jede Pädagogin kann musikalische Erfahrungen ermöglichen und unterstützen und so zu einer musikalischen Alltagskultur beitragen.

Voraussetzung ist die eigene differenzierte Wahrnehmung von musikalischen Phänomenen. Die eigene Begeisterung ist Grundlage der Motivation, um mit Kindern  den Alltag musikalisch zu gestalten. Es geht um das musikalische Wohlergehen der Kinder in ihrer Kita, um das Verständnis und die Beobachtung, inwiefern Musik zu den Interessensbereichen der Kinder in ihrer Einrichtung gehört.

Es geht um ihre berufliche und musikalische Zufriedenheit und – nicht zu vergessen – um die Verantwortung, die wir gegenüber unserem reichen musikalisch-kulturellen Erbe haben. 

 Gerne unterstützte ich ErzieherINNEN und Musikpädagogen bei dieser verantwortungsvollen Aufgabe.